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Quartierskonzepte – Wärmenetze für das Gelingen der Wärmewende
7. Juli 2017

Machbarkeit: 100 Prozent Erneuerbare Wärme für ein urbanes Quartier?

5(1)„Wir können Wärmewende!“ unter dieses Motto hat der VfW in diesem Jahr seine 24. Jahrestagung vom 20. bis 21. Juni in Magdeburg gestellt.

Der VfW lädt seine Mitglieder zur Diskussion ein und hält in seinem Programm wichtige Themen und innovative Konzepte für die Wärmewende, mit Schwerpunkt Wärmenetze, sowie Speichertechnologien und die Digitalisierung bereit.

Der Blick richtet sich auf unser Nachbarland Dänemark und die Fragen: „Was können wir aus anderen Wärmekonzepten lernen? Was ist bei uns möglich und umsetzbar?

Dabei betrachten wir bereits erfolgreiche Projektbeispiele in Deutschland:
Das Stadtquartier in Preetz, Schleswig-Holstein.

In einem Tandemvortrag werden RA Gerrit Müller-Rüster, Treurat und Partner Unternehmensberatungsges. mbH Kiel und RA Martin Hack, Rechtsanwälte Günther Partnerschaft Hamburg sowie weitere Referenten, anhand des Projektbeispiels aufzeigen, wie dänische Wärmekonzepte auch in Deutschland realisiert werden können.

Der Schwerpunkt der Studie lag in der Planung und Beschreibung eines technischen Modells sowie in der Darstellung und Kalkulation eines betriebswirtschaftlich umsetzbaren Geschäftsmodells.

Das von Treurat und Partner (Kiel) und der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH (Hamburg/DK) untersuchte Quartier Glindskoppel / Wunder´sche Koppel in der Stadt Preetz wurde ganzheitlich untersucht. Der Wärmebedarf wurde mit den vorhandenen Energiepotentialen im Rahmen mehrerer Sensitivitätsanalysen abgeglichen.

Schematische Darstellung Projekt Preetz

Abbildung: Schematische Darstellung des Erzeugerparks – Modell II

Im Ergebnis konnte aus einer Solarthermieanlage, einem Hackschnitzelkessel, einer Biogas-KWK-Anlage und einem Erdgaskessel im Rahmen der Vorgabe der Stadt Preetz ein Kombikraftwerk mit einer 95-prozentigen erneuerbaren Wärmeabgabe modelliert werden.

Bewertet man dieses Ergebnis unter ökologischen Gesichtspunkten anhand des CO2 – Ausstoßes der Wärmeerzeugung, zeigt sich, dass durch die regenerative Wärmeversorgung 89,6 Prozent des Gesamt – CO2 – Ausstoßes gegenüber der hauptsächlich fossilen Wärmeerzeugung vermieden werden können.

Weitere Information erhalten Sie im Rahmen des Vortragsprogrammes der VfW-Jahrestagung und hier.

Sie wollen sich einen Eindruck von der VfW-Jahrestagung machen? Schauen Sie hier in unsere Jubiläumsjahrestagung 2015 in Magdeburg rein.

 

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